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Pressegold

Ratgeber

Pressearbeit: wie du in die Medien kommst

Kein Fachchinesisch, keine Geheimnisse. Hier steht, wie Pressearbeit tatsächlich funktioniert - auch wenn du sie am Ende selbst machst.

Ergebnis von Pressearbeit: eine Leserin mit einer Sonderausgabe der ZEIT

Pressearbeit ist die gezielte Zusammenarbeit mit Redaktionen, damit über dein Unternehmen berichtet wird. Nicht als Anzeige, sondern als Beitrag, den eine Redaktion aus eigenem Interesse veröffentlicht. Genau das macht den Unterschied: Werbung kaufst du, Pressearbeit verdienst du.

Warum redaktionelle Beiträge mehr wiegen als Anzeigen

Jede Anzeige trägt eine Kennzeichnung, und jede Leserin weiß, was das heißt: Hier hat jemand bezahlt, um gut dazustehen. Ein redaktioneller Beitrag sagt etwas anderes - hier hat eine Redaktion entschieden, dass dieses Thema ihre Leser:innen interessiert.

Deshalb wirkt PR auf etwas, das sich mit Werbebudget schwer kaufen lässt: Vertrauen und Expertinnenstatus. Wer in einer Fachzeitschrift über ein Thema schreibt, ist danach die Person, die man dazu fragt. Dazu kommt ein Nebeneffekt, der lange unterschätzt wurde: Presseartikel sind eine der wenigen Quellen, aus denen sowohl Google als auch KI-Systeme wie ChatGPT ihr Bild über ein Unternehmen bilden. Wer nirgends erwähnt wird, existiert dort nicht.

Die vier Schritte, die jede Pressearbeit durchläuft

1. Das Thema finden

Der häufigste Fehler ist, mit dem Unternehmen zu starten statt mit dem Thema. Eine Redaktion interessiert nicht, dass es dich gibt - sie interessiert, was du zu einer Frage beitragen kannst, die ihre Leser:innen gerade beschäftigt. Die Gründungsgeschichte allein ist keine Nachricht. Die Erkenntnis daraus schon.

Brauchbare Themen entstehen aus vier Quellen: einer Zahl, die niemand erwartet; einer Erfahrung, die andere sich nicht trauen zu erzählen; einer Gegenposition zu etwas, das gerade alle behaupten; oder einem Termin, der ohnehin in der Zeitung steht und zu dem du etwas zu sagen hast.

2. Die richtigen Medien auswählen

Nicht das größte Medium ist das beste, sondern das mit den passenden Leser:innen. Ein Fachmagazin mit 8.000 Abonnent:innen, die alle deine Zielgruppe sind, bringt dir mehr als eine Erwähnung in einem Massenmedium, das niemand liest, der dich buchen würde.

Medien für die Pressearbeit auswählen: Stapel aus Tageszeitung und Magazinen

Praktisch heißt das: Lies die Medien, in denen du erscheinen willst, bevor du sie ansprichst. Wer welche Rubrik betreut, welche Themen dort in den letzten Monaten liefen, welche Länge die Beiträge haben - das steht alles im Heft und entscheidet darüber, ob deine Anfrage relevant wirkt oder wie eine Massenmail.

3. Die Ansprache

Journalist:innen bekommen täglich zwischen 50 und mehreren hundert Pressemitteilungen. Was durchkommt, ist selten die Mitteilung mit dem größten Aufwand, sondern die mit dem klarsten ersten Satz. Er muss beantworten, warum genau diese Redaktion genau dieses Thema genau jetzt bringen sollte.

Der Rest ist Handwerk: eine Person direkt ansprechen statt der Redaktion allgemein, das Angebot konkret machen (Interview, Gastbeitrag, Hintergrundgespräch), Bildmaterial und Kontaktdaten mitliefern, und nach einer Woche freundlich nachfassen - einmal, nicht dreimal.

4. Dranbleiben

Pressearbeit wirkt kumulativ. Die erste Veröffentlichung ist die schwerste, danach wird jede weitere leichter, weil du zitierfähig wirst: Redaktionen sehen, dass andere dich schon interviewt haben. Wer nach zwei Absagen aufhört, hat den Punkt verpasst, an dem es anfängt zu funktionieren.

Was du für den Anfang brauchst

  • Eine Themenliste mit drei bis fünf Geschichten, nicht nur einer.
  • Kurzvita und Firmenbeschreibung in zwei Längen, ein Absatz und drei Sätze.
  • Pressefotos in Druckauflösung, an denen du die Rechte hast.
  • Eine Presseseite auf deiner Website, auf der all das liegt.
  • Eine Medienliste mit konkreten Namen statt allgemeiner Redaktionsadressen.

Schatten und Licht

Gute Arbeit, die niemand sieht, bleibt im Schatten

Das ist die Geschichte fast jeder Unternehmerin, die wir kennenlernen: Das Produkt ist ausgereift, die Kundinnen sind begeistert - aber außerhalb der eigenen Blase weiß niemand davon. Nicht, weil die Arbeit nicht gut genug wäre. Sondern weil niemand sie erzählt.

Pressearbeit ist das Gegenteil davon: Sie holt deine Geschichte dorthin, wo deine Zielgruppe ohnehin liest - in die Tageszeitung beim Frühstück, ins Magazin im Wartezimmer, in den Podcast auf dem Weg zur Arbeit. Aus der Expertin, die keiner kennt, wird die Expertin, die man zitiert.

Aufgeschlagenes Magazin in hartem FensterlichtMagazinseiten zwischen Licht und Schatten auf einem Beistelltisch

Erfahrung

Warum Erfahrung in der Pressearbeit den Unterschied macht

Die Mechanik oben kann jede lernen. Was sich nicht abkürzen lässt, sind zwei Dinge: Kontakte, die auf Jahren verlässlicher Zusammenarbeit beruhen - Redaktionen öffnen Mails von Absenderinnen, die sie kennen. Und der Blick von außen auf die eigene Geschichte: Was du für selbstverständlich hältst, ist häufig genau das, worüber andere schreiben wollen.

Bei Pressegold steckt diese Erfahrung in über 100 Medienplatzierungen, von stern über brand eins bis Für Sie. Wie sich das für unsere Kundinnen anfühlt, erzählen sie selbst auf derReferenzen-Seite.

Leserin im Sessel mit Magazin und Kaffeetasse

Mehrere Wege führen in die Presse

Selbst machen oder abgeben? Beides funktioniert.

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Es ist an der Zeit, deine Pressearbeit in professionelle Hände zu geben? Wir tauchen tief in deine Geschichte und deine Themen ein und platzieren dich und dein Unternehmen strategisch in der deutschsprachigen Medienlandschaft.

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Antworten

Häufige Fragen zur Pressearbeit

Was ist Pressearbeit?

Pressearbeit ist die gezielte Zusammenarbeit mit Redaktionen, damit über dein Unternehmen berichtet wird - redaktionell, nicht als Anzeige. Sie umfasst das Finden presserelevanter Themen, das Aufbereiten für Journalist:innen und die direkte Ansprache der richtigen Redaktionen.

Was ist der Unterschied zwischen Pressearbeit und Werbung?

Werbung kaufst du, Pressearbeit verdienst du. Eine Anzeige ist als Werbung gekennzeichnet und wird entsprechend skeptisch gelesen. Ein redaktioneller Beitrag trägt die Glaubwürdigkeit des Mediums und wirkt deshalb stärker auf Vertrauen und Expertinnenstatus.

Wie fange ich mit Pressearbeit an?

Mit dem Thema, nicht mit dem Verteiler. Kläre zuerst, welche Geschichte du erzählst und warum sie gerade jetzt für Leser:innen relevant ist. Danach suchst du gezielt die Medien, die genau diese Leser:innen haben, und sprichst dort einzelne Redakteur:innen an - persönlich, nicht als Rundmail.

Wie lange dauert es bis zur ersten Veröffentlichung?

Erste Gespräche entstehen oft in den ersten Wochen, veröffentlicht wird in der Regel nach zwei bis drei Monaten. Tageszeitungen entscheiden schnell, Magazine planen mehrere Monate im Voraus, Fachmedien liegen dazwischen.

Was kostet Pressearbeit?

Redaktionelle Veröffentlichungen selbst kosten nichts - Medien lassen sich für echte Berichterstattung nicht bezahlen. Kosten entstehen für die Arbeit: Themenfindung, Texte, Recherche und Ansprache. Bei Pressegold bewegen sich die Pakete je nach Dauer und Intensität in einem vier- bis fünfstelligen Rahmen.

Unsicher, ob dein Thema trägt?

Schick uns deine Idee. Im Erstgespräch sagen wir dir ehrlich, ob eine Redaktion darauf anspringt - und welche.

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